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Cathy Bramley | Der Brombeergarten

Ich hatte die Hoffnung das Bramleys Roman eine leichte Urlaubslektüre ist, denn der Klappentext klang nach seichter Unterhaltung. Genau das richtige für 35 Grad. Dachte ich.

 

Mit Ende Zwanzig erfüllt sich Tilly Parker den Traum von einem eigenen Garten. Und die Gärtner-Community, der sie beitritt, nimmt sie mit offenen Armen auf. Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Gemma veranstaltet sie Gartenfeste, backt Obstkuchen und verkauft selbstgemachte Marmelade. Alles scheint perfekt, bis plötzlich der attraktive Aidan in Tillys Leben tritt: Er stellt ihre geordnete Welt auf den Kopf. Auch wenn Tilly es nicht zugeben will, sie könnte sich in ihn verlieben …

 

Allerdings war ich bereits nach etwa 100 Seiten an dem Punkt wo ich mich durchquälen musst. Man erlebt mit der introvertierten Tilly, die von einem privaten Schicksalsschlag gebeutelt ist die Freuden des Gärtneralltags. Sie hatte sich für eine Parzelle im Kleingartenverein beworben und hatte Glück. Auch wenn sie eigentlich von Planzen und gärtnern keine Ahnung hat, knüpft sie schnell neue Kontakte. Und auch die erste Romanze mit Aidan spinnt zarte Fäden. Alles in allem tröpfelt die Handlung vor sich hin und man beginnt schnell die Seiten zu Überblättern.

Denn auf Höhen oder Spannungskurven wartet man in diesem Roman leider vergebens. 

ich kann hier keine wirkliche Leseempfehlung aussprechen, weil ich finde das die Geschichte zwar ganz niedlich ist, aber so fad erzählt das man dem auch nichts mehr abgewinnen kann. 

Ein Buch was man sich leider sparen kann.

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